Geschichte der Traditionsgemeinschaft

 

Wir stellen uns vor:

Am 18.10.2011 trafen sich etwa 40 Personen, ehemalige Soldaten und zivile Angestellte des Fliegerhorstes und beschlossen, einen Verein zur Traditionspflege des Fliegerhorstes Ahlhorn zu gründen.

Es dauert noch bis zum 24.10.2012, dann wird die Traditionsgemeinschaft ein eingetragener Verein.

Am 19.03.2015 erhält sie die Anerkennung als gemeinnütziger Verein.

Bis heute ist die Anzahl der Mitglieder auf 182 angewachsen.

Was haben wir vor:

Die Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e.V. sieht ihre Aufgabe darin, die bewegte Geschichte des Ortes Ahlhorn und damit verbunden den über 100 Jahre bestehenden Flugplatz auf der Ahlhorner Heide nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Deshalb wurde bereits 2012 mit dem Einrichten einer Dauerausstellung im Anbau des Gasthauses „Altes Posthaus“ in Ahlhorn begonnen.

Ein erster großer Erfolg der Bemühungen war die Präsentation zum 100 jährigen Bestehen des Flugplatzes im Juli 2015 in einer Flugzeughalle auf dem ehemaligen Fliegerhorst.

Etwa 10.000 Besucher haben die Zeit von 1915 mit den Marine-Luftschiffen, der Nutzung der Gebäude zu karitativen Zwecken nach dem 1.Weltkrieg, dem Flugbetrieb der Luftwaffe ab 1938 während des 2.Weltkrieges, die Zeit danach mit britischen Einheiten der Royal Air Force (RAF) bis 1958, die Nutzung durch die Bundesluftwaffe bis zur Aufgabe des Platzes 2005 nacherleben können.

In einem Buch: „Luftschiffhafen, Fliegerhorst, Metropolpark Hansalinie...Eine Chronik“ konnte der Besucher alles darüber nachlesen.

Die vorhandenen Räumlichkeiten wurden zu klein und der Mietvertrag wurde wegen Eigenbedarf des Vermieters zum Jahresende 2016 gekündigt.

Jetzt plant die Traditionsgemeinschaft das Angebot der Metropolpark Hansalinie GmbH anzunehmen, um im historischen Gebäude 24 auf dem Flugplatz eine neue, größere Ausstellung aufzubauen.

Die Traditionsgemeinschaft arbeitet intensiv daran, die bereits umfangreiche Sammlung weiter zu vervollständigen, um der Öffentlichkeit in den neuen Räumlichkeiten ein möglichst genaues zeitgeschichtliches Bild der einzelnen Epochen publikumswirksam präsentieren zu können.

Ein besonderer Schwerpunkt in dieser Ausstellung wird dem Hubschraubertransport-geschwader (HTG) 64 gewidmet sein. Dieser Verband hat mit seinen Hubschraubern den SAR-Dienst (Search And Rescue) an verschiedenen Standorten in Deutschland durchgeführt. Ebenso haben die Ahlhorner Rettungsflieger humanitäre Einsätze von zivilen und militärischen Krankenhäusern in Deutschland geflogen und sind weltweit zur Hilfe in Katastrophenfällen hinzugezogen worden.

Ein besonderes Ausstellungsstück wird dabei ein Bell UH-1D Hubschrauber mit einer kompletten originalen SAR-Ausstattung sein, der in Ahlhorn stationiert war.