Diedel Schmeidler

 

 

Dietrich „Dietl“ Schmeidler 

 

28.09.1939 – 13. Februar 2017

 

 

 

 

Nachruf " Dietl " Schmeidler


Mein erster Fluglehrer auf Bristol B171 Sycamore ist nicht mehr – er hat uns verlassen.


1964 bin ich nach Absolvierung der Gebirgsflugausbildung nach Ahlhorn versetzt worden. Hier lag die 3. Luftrettungs- und Verbindungsstaffel, die erst vor kurzem von Fassberg nach Ahlhorn verlegt wurde. Hier sollten meine Kameraden Bodo „Fuzzy“ Heuser, Peter „Pit“ Steinmann und ich auf unser erstes Einsatzmuster, die Sycamore, umgeschult werden. Unsere Fluglehrer: Dietrich „Dietl“ Schmeidler und Dieter „Monte“ Berg.

Wir waren der letzte Lehrgang, der auf dieses Muster geschult werden sollte. Und die Umschulung zog sich, da vor unserem Lehrgang noch zwei weitere liefen, die noch nicht abgeschlossen waren.

Nun denn, am 21. September 1964 war es soweit: Mein Lehrer Oberleutnant Schmeidler zeigte mir dieses seltsame Wesen namens Sycamore und meinte mit seinem fröhlichen Naturell, wir werden Spaß haben, auch ich werde lernen, sie gefügig zu machen.

Heute, im Rückblick auf diese Jugendjahre unserer Fliegerei, muss ich sagen, es war eine unbeschwerte Zeit. Und mit Dietl hatte ich einen Lehrer, dessen fundiertes Wissen über die Sycamore und sein gekonnter Umgang mit diesem in jeder Hinsicht doch etwas anderen Hubschrauber angetan war, sich auf die nächste Flugstunde zu freuen!

Dietl und Monte haben es geschafft, aus diesem letzten Sycamore-Lehrgang Einsatzpiloten zu formen, die bis zu ihrer Pensionierung unfallfrei geflogen sind! Beide haben uns später den Seeflug auf Borkum nahegebracht, uns in den Gewässern der Deutschen Bucht den „Tonnenblick“ gelehrt.

Dietl war eine ansteckende Frohnatur, als Pilot und Offizier manchmal unkonventionell – doch als Vorgesetzter und langjähriger Einsatzstabsoffizier immer auf der Seite seiner Untergebenen.

Die normale Bundeswehrlaufbahn bringt es für Stabsoffiziere nun mal mit sich, dass sie loslassen müssen vom alltäglichen fliegerischen Alltagsleben, dass sie versetzt werden, um in übergeordneten Dienststellen Stabstätigkeiten zu übernehmen.

Dies ist Dietl schwergefallen. Sein Herz hing an der Fliegerei. Er war sicher mehr Pilot als karrierebewusster Offizier.

Als Sycamore-Pilot der ersten Stunde war er natürlich bei der Sturmflut 1962 in Hamburg dabei, der ersten großen Bewährungsprobe der damals noch jungen Rettungsfliegerei in Deutschland. So ist die Geschichte, als er den Innensenator der Hansestadt Hamburg, Helmut Schmidt, fliegen musste und ihn an einem Einsatzort stehen ließ, da er nicht wie versprochen nach 10 Minuten zurück war, unvergessen!


Dietl – wir werden Dich vermissen!


Wulf


Am 20. 12. 2016 verstarb unser Mitglied Ernst Günter (Ernesto)

Todesanzeige Ernst Günter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau und der ganzen Familie.

 


Peter Sturz Sandor

 

Unser Mitglied Peter Sandor, viele kennen ihn unter Peter Sturz, verstarb im letzten Monat nach langer Zeit im Pflegeheim.

 

Am 27. 05. 2016 um 15:00 Uhr, erfolgt die Seebestattung vom Emder Außenhafen       

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.


Tod Detlef Schulte

 

Am 21. 08. 2014 verstarb unser Mitglied Detlef Schulte ehemaliger Spieß der 2./HTG 64

 

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der Familie.

 

 

 


Todesanzeige Winfried Menges

 

 

Am 06. Februar 2014 verstarb unser Kamerad und Mitbegründer der Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e.V. Otl. a.D. Winfried Menges.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau und der ganzen Familie.

 

 


 

Fliegerhorst Ahlhorn  Erinnerungen an die Zeit der Hubschrauber-Fliegerei. Ehemaliger Pilot besucht das kleine Museum im Alten Posthaus.
Besuch Peter Sandor

Erinnerungen an die Hubschrauberfliegerei: Peter Sandor (im Rollstuhl) mit Winfried Menges (von links), Manfred Hesse, Dieter Hasebrink, Peter Pasternak, Armin Syfus, Manfred Krause, Christian Limp, Friete Sudeikat.

 Bild: Jörg Beumelburg-Nordbrock

Ahlhorn Erinnerungen an die Zeit in Ahlhorn wurden beim dem heute 73-jährigen ehemaligen Hauptmann und Piloten Peter Sandor wieder wach, als er jetzt das kleine Museum der Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst im Alten Posthaus besuchte.

In früheren Zeiten war Sandor nicht nur SAR-Flieger, sondern für viele Jahre auch als Fluglehrer in Amerika eingesetzt. Er brachte vielen Piloten aus verschiedenen Nationalitäten die Fliegerei bei. ?Er war auf seinem Gebiet überall ein gefragte Mann?, so Peter Pasternak, Vorsitzender der Traditionsgemeinschaft.

Aber nicht nur als Fluglehrer, sondern auch in der Seefliegerei oder auch als Werkstattflieger absolvierte Sandor weit über 8000 Flugstunden. In Ahlhorn war er bis 1992 beim Hubschraubertranssportgeschwader 64 aktiv im Einsatz, bevor er mit 56 Jahren in Pension ging. Bis heute gehört Hamburg zu seinem Lieblingsstandort, wo er als Rettungsflieger eingesetzt war.

Schon immer hatte es der Verein vorgehabt, den ehemaligen Piloten nach Ahlhorn zu holen. Aus gesundheitlichen Gründen hatte es bislang nicht geklappt. Doch nun war es endlich soweit, der Pensionär der heute in einem Pflegeheim in Emden lebt, konnte Ahlhorn besuchen. Die Freude war unter allen Beteiligten sehr groß, und alte Erinnerungen wurden wieder wach.

Mit dabei waren Winfried Menges (ehemaliger Pilot), Manfred Hesse (ehemaliger Pilot), Dieter Hasebrink (ehemaliger Bordmechaniker), Armin Syfus (ehemaliger Bordmechaniker), Manfred Krause (ehemaliger Pilot), Christian Limp (ehemaliger Pilot), Fiete Sudeikat (ehemaliger Bordmechaniker) und der Vorsitzende Peter Pasternak.

Das Wiedersehen ist nicht grundlos gewesen. Denn Peter Sandor unterstützt den Verein noch heute mit allem, was er tun und leisten kann. Es gehört zu seinem Hobby, zeitliches Geschehen aufzuarbeiten. Und die damaligen Soldaten haben einiges zu erzählen.

Nach der Begrüßung gab es im Alten Posthaus erst einmal ein Mittagessen, bevor dem Besucher das Museum gezeigt wurde.

Eine kleine Rundfahrt durch die Gemeinde stand ebenfalls auf dem Programm des Besuchs.