Das Jahr begann mit dem Warten auf den Zuwendungsbescheid durch das ARL (Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems). Ohne dieses Papier darf die Einrichtung des Museums nicht begonnen werden.

Diese Freigabe war der TGFA schon für Dezember letzten Jahres angekündigt worden. Deshalb wurden schon vorher alle Betriebe angeschrieben, die nach einem Auswahlverfahren den Zuschlag erhalten und damit ein Angebot abgegeben hatten. Es musste sichergestellt werden, dass die angegeben Preise noch bestand haben. Hierbei muss berücksichtigt werden, das einige Angebote schon seit April 2019 vorlagen.


Ende 2019 und Anfang 2020 wurden durch die TGFA noch einige Kalender 2020 zum Versand gebracht.

Nach der optimalen Einstellung unserer Heizungsanlage wird immer noch gesucht.

Im Februar wurden in Eigenarbeit zuerst die Gaubenfenster im OG abgedichtet. Der Spalt zwischen dem Rahmen und der Wand wurde mit Styropor und Silikon versiegelt.


Unser Modellbauer Hermann Wieking hat dann in Eigenarbeit das Modell des Zeppelin und der Piper PA 18 wieder hergerichtet. Das ist ihm gut gelungen.

Gespräche mit unserer Hausbank VR-Bank Oldenburger Land West mussten geführt werden.


Anfang März war die Jahreswartung unserer Heizungsanlage fällig. Jetzt wurde auch endlich eine Optimale Einstellung gefunden.


Besuche in Wildeshausen beim Regionalmanagement (Herr Hamann) folgten. Es mussten einige Formulare für die Fördergelder geändert/ergänzt und zum Teil ganz neu ausgefüllt werden.


Unermüdliche Handwerker aus unserer Gemeinschaft haben dann unter der Leitung von Hermann Schulte und Heinz Funck mit der Dämmung des Speicher im OG begonnen. Zuerst Dämmwolle anbringen, dann Dämmfolie darüber und zum Schluss das Ganze mit Gipskartonplatten verkleiden. Die zusätzlichen Nebenarbeiten und die Fertigstellung wurden fast von Hermann und Heinz im Alleingang erledigt. Danach wurden von Hermann auch noch diverse Regale aufgebaut.


Zwischenzeitlich wurden schon einige Ausstellungsstücke, die zur Sycamore gehören, vorbereitet (Verschiedene Halterungen, Tafeln mit Beschreibungen usw.). An der Sycamore wurden einige ergänzende Beschriftungen angebracht.


Dann, mit Datum vom 27.April 2020, erhielt die TGFA endlich den ersehnten Zuwendungsbescheid. Jetzt konnten die ausgewählten Firmen den Auftrag zur Durchführung ihrer Arbeiten erhalten.


Das verschleppte Problem mit dem Einbau der Brandschutztüren beschäftigte aber immer noch die TGFA. Bis hierher wurde das Problem mangels Finanzierung zurück gestellt.


Ende April wurden von unserem „Außendienst Mitarbeiter“ beim LTG 63, Klaus Scheffer, verschiedene Exponate aus der UH-1D Zeit samt einer Vitrine nach Ahlhorn gebracht.


Dann mussten die Aktivitäten dem Corona Virus Tribut zahlen. Die eingeführte monatliche Informations- Veranstaltung musste entfallen.


Im Mai wurde bei einem Gespräch mit MPH das Problem des Brandschutzes besprochen. Der Geschäftsführer sicherte der TGFA Unterstützung bei der Lösung des Problems zu.


Jetzt musste auch damit begonnen werden, die entsprechenden Texte und Bilder für die Info-Tafeln vorzubereiten. Unter Einhaltung der Corona - Sicherheitsvorgaben wurden Sycamore Exponate (Hauptrotorblätter, Heckrotorblatt und verschiedene Geräte) an eine Wand im Flur Geb.24 angebracht.


Ein großes UH-1D Modell, Ursprünglich in Landsberg und dann in Laupheim beheimatet, wurde der TGFA durch WS überreicht.


Einige Vitrinen, Kisten und Kartons wurden schon aus unserem Lager Halle 5 ins Geb.24 gebracht.


Anfang Juni begannen dann die ersten Firmen mit ihrer Arbeit.

  • 2.Juni: Anbringen der Lamellen – Vorhänge und der Einrichtung der IT-Anlage im Raum 15.
  • 4.Juni: Aufbau der Abstellräume im Raum 15.
  • 30.Juni: Anlieferung der Schaufensterpuppen.


Etwa zur gleichen Zeit hat Wulf Bertinetti Kontakt aufgenommen zu unseren Freunden von der No 96 Squadron RAF (von 1953 bis 1958 in Ahlhorn). Es ging um die Frage, können uns die Ehemaligen bei der Beschaffung von Ausstellungsstücken behilflich sein. Sie können!! Wir sind auf die Lieferung gespannt und lassen uns überraschen. Korrespondenz hier...


Unsere Sycamore wurde derweil mit einem Nachbau des S.A.R.A.H. (Search And Rescue And Homing) Gerätes im Instrumentenbrett nachgerüstet.
Der Anbau der dazugehörigen Antennen, fertiggestellt durch Peter Tetzlaff (ehemaliger Sycamore Techniker aus den 60er Jahren) erfolgte etwas später.


Unter Einhaltung der Corona – Sicherheitsmaßnahmen wurden Vitrinen und einige Kartons in die dafür vorgesehenen Räume geschafft.


An die „Niedersächsische Bingo-Umweltlotterie“ hat die TGFA noch einen Vorschlag eingereicht für den „Niedersächsischen Ehrenamtspreis in der Denkmalpflege“.
Hoffen wir, das es jetzt richtig weitergeht.

Soweit der erste Tätigkeitsbericht im Jahr 2020

 

Auch die zweite Jahreshälfte wurde geprägt von der Arbeit der verschiedenen Handwerker im Geb. 24. Schon Anfang Juli war ein großer Teil der Arbeiten fertig gestellt worden. Die „Schlussreinigung“ konnte in Angriff genommen werden.

Die vielen abgebauten Neon-Deckenleuchten wurden gereinigt und dann die besten Stücke zur weiteren Verwendung (eine in jedem Raum) bereit gehalten. Neue Spiegelleuchten für die Sanitärräume wurden beschafft und angebracht. Ebenso wurde eine neue Türklingel samt Trafo beschafft und eingebaut.

Mitte des Monats fand ein schwieriges und wichtiges Gespräch mit dem Geschäftsführer MPH statt. Thema: Hilfe bei der Vorfinanzierung der von den Handwerkern ausgestellten Rechnungen. Das Gespräch war erfolgreich! Ebenso wurde das Gespräch mit unserer „Hausbank“ in Hatten gesucht. Auch hier konnten wir mit Unterstützung rechnen.

Außer dem obligatorischen Papierkram (wie schon im Bericht 1/2019 erwähnt) gab es auch weitere Fortschritte bei der Renovierung des Geb. 24.

Anfang Januar begannen die Heizungsbauer mit dem Entfernen der alten Heizungsanlage im Keller und bereiteten den Einbau einer modernen Heizungsanlage

vor. Gleichzeitig begann die Renovierung der Herrentoilette und der Umbau der bisherigen Damentoilette in eine Damen- und Behindertentoilette.

Recht lange haben wir, der Vorstand, keinen Tätigkeitsbericht veröffentlicht.

Es ist auch nicht wirklich viel passiert, aber die kontinuierliche Arbeit und der "Papierkram" den wir täglich bearbeiten um das Museum Wirklichkeit werden zu lassen ist natürlich auch eine Tätigkeit die als solche aber keine Neuigkeit darstellt.

Zur Information hier einige Daten und Fakten die, keine Frage in 2018, erledigt wurden.

Am 20.10.2018 durften wir eine große Besuchergruppe aus Lohne, nämlich 58 Personen, zur Besichtigung unseres „werdenden“ Museums und natürlich unserer UH-1D begrüßen. Insbesondere die 7096 war die Attraktion!

Die jährliche Mitgliederversammlung der Traditionsgemeinschaft wurde am 01.11.2018 im „Alten Posthaus“ durchgeführt und war gut besucht. Der Bericht darüber ist hier einzusehen.

Dieser Tätigkeitsbericht zeigt welche Erfolge durch permanentes "Dranbleiben" möglich sind.